Metropole am Meer: Fuzhou

Von Xiamen aus fahren wir weiter mit dem Bus nach Fuzhou, der Hauptstadt der Provinz Fujian.

Hier besuchen wir die Familie meiner Großtante und ihrer beiden Söhne.

In Fuzhou gibt es viele leckere vegetarische Restaurants, wunderschöne Parkanlagen und einen tollen Blick auf das Meer und den Fluss Min.

ältester Baum der Stadt Fuzhou

Überall in der Stadt, insbesondere in den Parks, findet man moderne Kunst in Form von Skultpuren.

Meine Großtante Tsu Mi, genannt MiMi, begrüßte uns mit einer riesengroßen Portion Jiaozi, traditionellen Teigtaschen (wie Gyoza), die verschiedene Füllungen haben (z.B. Gemüse und Tofu, aber auch Hackfleisch oder Garnelen) und in jeder Familie ein wenig anders sind. Man findet sie aber auch in jedem Restaurant auf der Speisekarte, aber auch in den typischen Garküchen, die man nahezu an jeder nichttouristischen Ecke in China findet. Ein absolutes Muss für jeden Chinareisenden! Ein super einfaches und leckeres Rezept findet ihr hier.

Bambuspark in Fuzhou

Xiamen – die Hafenstadt in Fujian

Unsere Reise führt uns als erstes in den Süden Chinas, um genau zu sein in die Stadt Xiamen. Die Hauptstadt der Provinz Fujian hat über 2 Mio. Einwohner, und obwohl sie seit dem 16. Jahrhundert Handelshafen (teilweise sogar Hauptexporthafen, vor allem für Opium und Tee) für Europäer ist. Dennoch scheint Xiamen den meisten Europäern kein Begriff zu sein. Dabei hat die Stadt einiges zu bieten und ist für chinesische Touristen ein beliebtes Reiseziel.

Einige touristische Highlights:

  • Neben der schönen Küstenlage hat man von Xiamen aus einen tollen Blick auf Taiwans Inselgruppe Quemoy
  • die wunderschöne kleine Insel Gulangyu, die man mit der Fähre oder dem Schnellboot erreichen kann, ist komplett autofrei und lässt einen erahnen, wie China vor 100 Jahren ausgesehen haben muss
  • Auf der Insel befindet sich ein kleiner „Vogelzoo“. Man sollte hierbei nicht vergessen, dass die Chinesen andere Vorstellungen vom Tierschutz haben. Dementsprechend sollte man als Tierfreund ernsthaft überlegen, ob man sich das antun will. Das betrifft auch einen Besuch des Zoos von Xiamen
  • historische Sehenswürdigkeiten, wie Hulishan Battery aus der Qing Dynastie
  • Nanputuo Tempel, ein schöner buddhistischer Tempel

An jeder Ecke bekommt man original chinesische Küche, und aufgrund der Küstenlage natürlich viel Fisch.  Allerdings gibt es auch viele vegetarische Restaurants, in denen man ganz beruhigt die komplette Karte rauf und runter bestellen kann. 😉

Blick auf Xiamen von Gulangyu aus
Blick auf Xiamen von Gulangyu aus
« 1 von 10 »

Heute ist Fencheltag!

Heute gab es Fenchel im Angebot. 
Ich liebe ja Fenchel, aber da steh ich hier so ziemlich alleine mit da. 
Fencheltee trinkt jeder hier, aber Fenchel im Essen? Baaaaah! Das geht ja gar nicht!
Ich hab ihn trotzdem gekauft, auch wenn ich noch nicht so ganz wusste, was ich damit machen soll. 
Eigentlich wollte ich heute eh was anderes kochen, aber dann hatte ich doch irgendwie Lust auf Fenchel und dachte mir, mach ich doch einfach mal ne Fenchelcremesuppe. Hab ich noch nie gemacht, mal gucken, was draus wird. 
Und wisst ihr was? Die war der absolute Hammer! Voll lecker, eins fix drei zubereitet und genauso schnell alle. Der ganze Topf!
Und Yannis hat jetzt ein neues Lieblingsessen. 
Beim Essen meinte er auch die ganze Zeit: „Das ist so lecker, und das ist auch gesund, oder? Wenn ich das alles aufesse, dann werde ich groß und stark.“ 
Ach, die lieben Kleinen…
Ich denke mal, es wird in Zukunft doch öfter mal Fenchel geben. Yeah! 😀
Fenchelsuppe Und hier das Rezept (für 4 Personen) (vegan):

  • 3-4 Fenchelknollen (je nach Größe und Belieben)
  • 1l Gemüsebrühe
  • Hafersahne, je nach Belieben
  • Kräuter (ich nehm immer TK-Kräuter)Fenchel waschen, in kleine Stücke schneiden. Das Grünzeugs oben weglassen. Kann man später klein geschnitten drüber streuen, aber bei uns landet es immer der Barmherzigkeit halber im Kaninchenstall.
    In Gemüsebrühe weich kochen.
    Je nach Belieben der Suppendicke hinterher einen Teil der Brühe weggießen.
    Pürieren.
    Hafersahne unterrühren.
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
    Fertig!
    Wer mag, kann das ganze noch mit Hefeflocken (z.B. von Naturata) pimpen.